Gekko Mate

Gastbeitrag von ilf
In einem Kreuzberger Späti habe ich eher zufällig ein neues Mategetränk entdeckt: Gekko Mate. Scheint’s erst seit wenigen Wochen zu geben.

Entwickelt wurde die Brause in Berlin von einem brasilianisch-deutschen Pärchen. Sie werben mit dem Slogan „a cultura do mate“ und beanspruchen, die beste grüne Mate Brasiliens zu verwenden:

Diese auch Taragin genannte Mate der Extraklasse wird vorzugsweise im südamerikanischen Winter (Mai bis September) geerntet und im Gegensatz zur landläufigen gerösteten Mate besonders schonend weiterverarbeitet.

Die behutsam zerkleinerte grüne Mate wird für Monate bei 50 bis 60°C schonend fermentiert und ganz zum Schluß, sehr kurz auf 400°C erhitzt. Das sorgt für ihr urtypisches Aroma. Abhängig von der Region werden verschiedene Granularitäten verarbeitet und konsumiert. In Brasilien vor allem feine Mate mit stark aromatischem Geschmack.

Tatsächlich ist der Mate-Geschmack sehr deutlich, fast fruchtig. Neben Zucker wird außerdem Agavendicksaft verwendet, was das ganze sehr süß macht und zu einem Zuckergehalt von 32 Gramm pro Flasche führt. Der Koffeingehalt ist mit 28mg/100ml fast ein Drittel höher als bei Club Mate (20mg/100ml).

Nette kleine Mate. Neben der Süße, die manchen zu viel sein könnte, schmerzt nur die Zugabe des Farbstoffs Ammoniumsulfit-Zuckercouleur (E 150d).

2 Gedanken zu „Gekko Mate“

  1. Ich hab sie neulich in Berlin durch Zufall probieren können. Für mich war der Gekko zu süß, der schöne herbe Beigeschmack ist dadurch leider für mich zu weit untergegangen. Ein gutes Stück weniger Süße und ich würde diese Mate öfter trinken.

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